Frühjahrsmüdigkeit. Was kann man dagegen tun?

Die Ursache für die Frühjahrsmüdigkeit ist immer noch nicht eindeutig geklärt. Eines steht aber fest: Licht spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Frühjahrsmüdigkeit. Durch viel Licht wird ein "Gute Laune" Botenstoff - das Serotonin - im Körper gebildet.

Die Speicher sind folglich nach dem Winter relativ leer, da die Tage kurz und die Lichtintensität gering ist. Die Folge: man fühlt sich müde und schlapp und ist oft auch schlecht gelaunt - und das gerade vermehrt, wenn die Sonne im Frühjahr wieder mehr und länger scheint. Das hängt zum einen an einem Überhang an Melatonin, einem Hormon, das müde und schläfrig macht und im Winter verstärkt produziert wird.

Der Wetterwandel hat aber auch einen starken Einfluss auf das vegetative Nervensystem. Bei warmem Wetter kann es zu einer schnellen Weitstellung der Gefäße kommen. Dadurch fällt der Blutdruck rasch ab, was sich dann in den typischen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit äußert.

Was kann man nun konkret tun? Nun, zunächst sollte man sich viel im Freien bewegen, das stärkt den Kreislauf. Auch öfter zu trainieren kann helfen, wobei das Training nicht insgesamt mehr wird, sondern nur auf mehr Tage verteilt wird. Ernährung ist wichtig: viel Obst und Gemüse sollten auf dem Speiseplan stehen und weniger komplexe Kohlenhydrate wie Reis, Kartoffeln, Nudeln, Vollkornnudeln etc.. Auch ein hoher Proteinanteil, hauptsächlich aus pflanzlichen Quellen, ist wichtig. Es empfiehlt sich außerdem, mehr Mahlzeiten pro Tag (6-7 kleine) zu essen, damit der Magen-Darm-Trakt nicht unnötig belastet wird.

Der Körper wird so über den Tag verteilt regelmäßig mit Energie versorgt. Und noch eines kann helfen, auch wenn es nicht unbedingt gesund ist: ab und zu ein paar Süßigkeiten - aber bitte nicht zuviel! - heben ebenfalls den Serotoninspiegel an.

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